Isla Mujeres – ein Kurztrip ins Paradies

mit dem R6, dem öffentlichen Linienbus in Cancun haben wir uns auf dem Weg zum Puerto Juarez gemacht. Von hier aus fahren die Fähren auf die Isla Mujeres. Wir haben die Fähre Ultramar genommen und pro Person 300 Pesos für Hin- und Rückfahrt bezahlt. Für 15 Minuten!!!  Wann man die Tickets einlöst spielt dabei keine Rolle und ist einem selbst überlassen.
Nachdem die Wut über den hohen Preis irgendwann verflogen war, haben wir von einer Autofähre gelesen die schlappe 80 Pesos pro Person kosten soll. Ärgerlich wenn man bedenkt, dass man für 440 Pesos Ersparnis locker zwanzig Bierchen hätte trinken können 😉 Naja spätestens wenn man auf der Fähre sitzt und über dieses türkise Wasser schippert ist alles vergessen.

 

Die Isla Mujeres liegt etwa 13 km vor Cancun, ist ca. 7 km lang und gerade einmal 650m breit. Schnuckelig dachten wir uns. Dabei haben wir nicht bedacht, dass die Mexikaner aktuell noch Ferien haben und natürlich zwischen den Feiertagen auch mal ein bisschen Urlaub machen.  Et voilà, was bietet sich da besser an als diese Insel nicht weit entfernt vom Festland.
Dementsprechend überfüllt war der Strand natürlich auch. Am nächsten Morgen sind wir also früh raus und liegen bereits um 08.30 am wundervollen Karibikstrand der Playa Norte. Alleine. Mit diesem türkisblauem Wasser .

Lediglich ein paar Mexikaner kommen um ihre Hängematten aufzuspannen und danach gleich wieder zu verschwinden. Quasi wie die deutschen mit ihrem Handtuch auf der Liege. Ansonsten war da nichts.
Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen unter den Palmen und genossen einfach die Ruhe und die Aussicht. Ganz alleine waren wir im Wasser und konnten nicht glauben wie unfassbar schön der Strand eigentlich von dieser Perspektive aussieht. Kaum vorstellbar wenn man den gleichen Strand um 13 Uhr besucht.
Also packten wir um ca. 12.30 Uhr wieder unsere Sachen zusammen und suchten uns etwas essbares in unserer Preisklasse. Nicht weit vom Strand sind wir auch gleich fündig geworden. Drei kleinere Buden unter einem Dach. Davor überall rote Plastikstühle und Tische, die sich lediglich durch die draufgekrizelten Namen unterscheiden. Außerdem war es voll von Mexikanern, was natürlich sowieso immer das beste Zeichen für gutes Essen ist. Also alles genau nach unserem Geschmack:-) Und es war in der Tat sehr gut. Sogar die beste Torta die ich ( Sarah ) bisher hatte. Und das ganze für 25 Pesos , somit auch die günstigste.  Klar dass wir die nächsten zwei Tage gleich alle drei Buden durchprobiert haben.

 

Übernachtet haben wir im Balu Hostel. Ziemlich zentral und immer was los. Aber auch echt schön gemacht. Es gibt eine Bar, ein Pool und eine Dachterasse auf der mehrmals die Woche Livemusik gespielt wird. Hier machen wir auch unsere erste Erfahrung mit einem Mehrbettzimmer. Also teilten wir uns das Zimmer gleich noch mit acht anderen Menschen verschiedener Nationen. Tatsächlich waren wir positiv überrascht, wieviel Rücksicht doch genommen wird. Vielleicht war es aber auch einfach Glück. Wir werden sehen 🙂

Leider haben wir Insel schon nach zwei Tagen wieder verlassen. Man kann sich aber auch  ein Golfcar oder Fahrrad mieten und den Süden der Insel erkunden. Uns war es einfach zu voll. Es wird sicher nicht die letzte Insel gewesen sein 🙂

Trotzdem ein ganz klares JA zur Isla Mujeres. Lediglich die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr sollte man möglichst meiden.

 

 

 

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