Mexiko City – Das Leben in einer der größten Städte der Welt

4:30Uhr – Der Wecker klingelt.

Nein wir müssen nicht aufstehen und zur Arbeit, wir müssen aufstehen und zum Busterminal. Dafür kann man sich auch mal den Wecker stellen🤗
Sechs Stunden ging die Fahrt von Oaxaca nach Mexico City und alleine die wahnsinns Aussicht war den Preis für das Busticket wert. Berge, unendliche Weiten und Millionen von Kakteen…Das ist Mexiko.
Als wir Mittags auf Mexico City zusteuerten, konnte man schon erahnen wie unfassbar groß diese Stadt ist. Wir fuhren nämlich ca. eine Stunde von den insgesamt sechs durch die Stadt. Angekommen am Busterminal trauten wir unseren Augen nicht, ganze 76 Halteplätze für Busse und alle waren besetzt. Ein unglaublich großer Busbahnhof und davon gibt es in Mexico City vier Stück😲Zum Vergleich, auf unserer Route durch Mexiko gab es an den Busbahnhöfen meistens so ca. fünf Halteplätze. Manchmal auch nur einen🤣Da waren wir also in einer der größten Städte der Welt.

Mit gemischten Gefühlen schnallen wir unsere Backpacks auf. Gemischte Gefühle deshalb, weil man ja doch viel negatives im Zusammenhang mit dieser Stadt hört. Auch auf unserer bisherige Reise haben wir von anderen Reisenden und auch Einheimischen positive wie auch negative Sachen aus dieser Stadt erzählt bekommen.
Aaaber…Wir wären ja keine Weltentdecker, wenn wir uns kein eigenes Bild und keine eigenen Erfahrungen machen würden.
So dann erstmal raus aus dem Bahnhof und eine Straße finden damit wir ein Uber bestellen können. Wir sind hier übrigens zum ersten mal überhaupt Uber gefahren😉
Super System…Klappt bestens👍

Angekommen in Mexiko City !!

Dann erstmal ins Hostel, es lag genau im Stadtzentrum und war super zentral. Zimmer bezogen, Backpacks auf’s Bett geworfen und erstmal aus dem Fenster geguckt. Wahnsinn…Wir fühlten uns an Bangkok erinnert. Viele hohe Gebäude und vorallem verdammt schlechte Luft und eine Smog Glocke über der Stadt😕

Der Ausblick aus unserem Zimmer

Wir hatten hunger und machten uns auf die Suche nach etwas zu essen. Nicht weit gelaufen fanden wir eine Halle mit bestimmt 100 Essensständen. Alle Plätze waren belegt. Da kam wieder diese Gastfreundlichkeit der Mexikaner…Einer der Kellner bemerkte uns, sah scheinbar unsere sitzplatzsuchenden Blicke, nahm uns an die Hand und setzte uns einfach zwischen ca. 20 Mexikaner.
Alle gucken uns an und mustern uns…Lag wahrscheinlich daran, das wir wirklich die einzigen Touristen waren. Alle waren total nett zu uns und als wir erzählten das wir aus Deutschland kommen hießen sie uns Willkommen und freuten sich, dass wir ihr Land besuchen. Wie eigentlich überall in dem Land. Mexikaner haben einen unglaublichen Nationalstolz.

Nach dem leckeren essen haben wir noch zu Fuß einen Teil der Stadt erkundet. Es war Sonntag. Das war genial, da Teile der Innenstadt Sonntags für den Autoverkehr gesperrt werden. So kann man gut durch die Straßen schlendern und verdammt viele Mexikaner auf Fahrrädern, Inlinern oder einfach zu Fuß beobachten.
Plötzlich hörten wir laute Trommeln und viele Stimmen. Klang nach Stimmung…Wir sahen uns an und dachten beide…Da müssen wir hin😂
Es war eine riesen Gruppe von Menschen welche Aztekische Tänze tanzten. Überall der Geruch von Räucherstäbchen. Wirklich schön, aber auch ein bischen mystisch und unheimlich.

 

Abends waren wir ganz schön platt und hinzu kam, dass ich (Daniel) mich erkältet habe (Wahrscheinlich wegen der gefühlten -24° im ADO Bus)🤣
Unser Handy zeigte uns an das wir heute knapp 20 Kilometer gelaufen sind💪
Am nächsten Morgen wollten wir uns einen anderen Stadtteil angucken. Hieß also U-bahn fahren. U-Bahn fahren in der Stadt ist nicht so sehr beliebt, da sie erstens verdammt überfüllt ist und Frauen manchmal bedrängt oder belästigt werden. Es gibt sogar Waggons indem nur Frauen mitfahren dürfen. Polizisten achten an den Haltestellen darauf, dass wirklich kein Mann einsteigt. Kostet aber auch nur unglaubliche 5 Pesos, egal wohin man fährt🤣
Und das U-Bahn System in Mexico City war übrigend das erste Weltweit👍
Wir können sagen, dass es überhaupt nicht schlimm war und auch hier war jeder sehr nett zu uns

U-Bahn in Mexiko City!

Der Stadtteil in den wir gefahren sind hieß übrigens Condesa. Von da aus sind wir durch einen verdammt großen und grünen Park bis in den Stadtteil Roma gelaufen. Unglaublich ruhig und schön ist es hier. Kaum zu glauben das man in Mexico City ist. Es wirkt hier total anders.

Wieder zurück im Zentrum kamen wir in die Rush Hour. Es war wirklich erdrückend. So viele Menschen auf einem Haufen und dann ist es doch tatsächlich passiert. Irgendwer hat Sarah an den Po gelangt…Einfach so. Wir haben vorher gelesen, dass sowas öfter mal passiert in dieser Stadt. So ist es ja mit vielen Dingen. Man merkt erst wie es wirklich ist, wenn man es selbst erlebt. Sowas muss man nicht haben, aber es gibt durchaus schlimmeres. Somit haken wir es ab🤔😁

Rush Hour in Mexiko City!

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Wir mussten zurück nach Cancun. Moni und Domi sitzen nämlich bereits im Flieger und landen trotz Streikchaos in Deutschland ein paar Stunden nach uns.

Wir sind immer die letzten die einsteigen bzw aussteigen 😀

Dazu dann bald mehr…
Saludos aus der Hauptstadt

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