Bacalar – der See der 7 Farben

Wir haben schon vor unserer Reise über Bacalar gelesen. Das wir hin wollten war klar. Also haben wir es natürlich getan. Wir haben uns im Nachbarort Xul-Ha eine schicke Airbnb mit Blick auf den See gemietet. Wir alle vier waren sofort begeistert als wir ankamen.

Unsere Airbnb 🙂 Wir lieben Hängematten so sehr 🙂

Ich (Daniel) war leider immernoch nicht ganz fit, dass hat mich schon sehr geärgert. Aber man muss ja das beste aus allem machen💪 Leider hat es als wir ankamen etwas geregnet und einkaufen mussten wir auch. Da wir 5 Nächte gebucht haben und das Auto hatten, entschieden wir uns ins ca.30km entfernte Chetumal zu fahren und einen Großeinkauf zu machen. Der Einkaufswagen war komplett voller Leckereien. Der zweite Einkaufswagen war voller Bier🤷‍🤣

Am nächsten Morgen war das Wetter wieder besser und wir sind erstmal runter an den See. 2 Minuten Fußweg von unserer Wohnung😁 Der See hat kaum öffentliche Zugänge, sondern eher eine kleine Strandbäder. Zumindest so eine Art. Man zahlt im Schnitt ca.30Pesos und kann dann dafür alles nutzen wie Tisch, Stühle, Toiletten etc. So haben wir dort den Tag am Wasser genossen. Wir vier waren die einzigen Touristen zwischen ein paar Mexikanern. Eine mexikanische Familie gab uns den Tipp Sulaya-Ha zu besuchen. Dies ist auch so ein Strandbad genau auf der anderen Seite des Sees. Wir könnten quasi rüber gucken. Den Tipp haben wir uns für die nächsten Tage aufgehoben, denn unsere Vermieterin hat uns nämlich auch einen guten Tipp gegeben. Und zwar sagte sie uns, wir sollen zu Los Rapidos. Los Rapidos ist auch wieder so ein Strandbad. Jedoch nicht am See selbst, sondern an einer der Verbindungsstraßen der Seen. Ein genialer Tipp. Das Wasser war glasklar und man konnte in Hängematten und Liegestühlen sein kaltes Bier genießen. Nur auf die Strömung musste man ein bischen achten, die war nämlich nicht ohne. Hier ging auch unser treue Begleiter Heinmück in die Luft🤗

Los Rapidos by Heinmück 🙂

Am nächsten Morgen sind wir dann nach Bacalar an den Hauptsee gefahren. Laguna de siete colores. Zu Deutsch: Lagune der sieben Farben. Die sieht man nämlich tatsächlich wenn man auf das Wasser schaut. Beeinflusst von der Tageszeit und wie die Sonne drauf scheint.
Den ganzen Tag haben wir hier verbracht🍻😁


Natürlich sind wir am nächsten und leider letzten Tag auch noch den Rat der mexikanischen Familie gefolgt und zu Sulaya-Ha gefahren. Dieser Ausflug wurde unser Highlight. Die Anfahrt war etwas holprig, aber das hat sich total gelohnt. Als wir ankamen dachten wir schon es wär geschlossen, weil kein einziges Auto auf dem Parkplatz stand.
Auf dem ganzen Gelände war kein Mensch. Nicht mal jemand der uns das Eintrittsgeld abknöpfen konnte😀 Der Mann kam allerdings später doch noch🤣

Sulaya-Ha – ein perfekter Tag im Paradies

Aber wir waren an diesem Tag die einzigen Gäste. Unglaublich. Wir genossen das glasklare Wasser und die Ruhe. Apropos Ruhe. Wir sind mit einem Kayak auf den See raus. Wir haben noch nie in unserem Leben so eine Ruhe wahrgenommen. Kein Autolärm, kein Autobahnrauschen, kein Industriegebiet. Einfach nichts. Grandios.
Grandios war auch als Moni und Domi mit dem Kajak raus sind. Endlich mal Ruhe genießen…Nee Spaß🤣


Als sie wieder kamen haben sie sich erst nichts anmerken lassen, man denkt ja an nichts. Moni strahlte Sarah an und präsentierte ihr ihren Ring am Finger…Domi hat ihr tatsächlich einen Antrag gemacht…Herzlichen Glückwunsch nochmal🤗😘
Das haben wir Abends natürlich noch ein bischen gefeiert. Wir waren lecker essen und haben uns einige Biere gegönnt🤗

Der letzte Abend zusammen 😦

Leider ist der Tag gekommen an dem wir uns verabschieden müssen. Moni und Domi müssen zurück nach Cancun und fliegen nach Hause. Vorher haben sie uns aber noch nach Chetumal gefahren. Dort haben wir uns dann verabschiedet und nochmal dem Auto hinterher gewunken.

Da standen wir nun…Wieder alleine. Irgendwo in Mexiko😲😁Irgendwo wäre übertrieben. Wir waren in Chetumal, der letzte Halt in Mexiko. Hier haben wir eigentlich nur Halt gemacht um unsere Weiterreise für die nächsten Tage zu organisieren und uns ein bischen auszuruhen. Hier haben wir auch unsere erste Erfahrung mit einem Arzt auf Reisen gemacht. Sarah’s Ohr war zu und sie hörte nichts mehr. Mit dem Taxi sind wir zum nächsten „Ärztehaus“ und haben unser Problem geschildert. Die Empfangsdame musste telefonieren, um einen passenden Arzt zu finden. Fünf Minuten gewartet wurden wir auch schon rein gerufen. Ein Gynäkologe🤣🤣
Er schaute in Sarahs Ohren, ließ mich auch nochmal reinsehen und erklärte uns, dass das Ohr nur verstopft und nicht krank ist. Da kann er leider nichts machen🤷‍🤣
Netterweise hat er uns noch ein Mittel aufgeschrieben welches wir in der Apotheke holen sollten. Das ganze hat auch „nur“ 500 Pesos gekostet🤣

Aber zum Glück haben wir eine gute Versicherung abgeschlossen und bekommen es erstattet.
Nach der Apotheke wieder in der Unterkunft angekommen habe ich dann all meine medizinischen Fähigkeiten angewendet um Sarah von ihrem leiden zu erlösen. Es hat funktioniert. Unglaublich aber wahr. Ich fühlte mich wie ein richtiger Arzt und fragte mich, warum ich keiner geworden bin🤦🤣
Mehr gibt es aus Chetumal auch nicht zu berichten. Weiter geht es dann mit unserem nächsten Beitrag aus Belize…

Ja wir haben Mexiko tatsächlich mal verlassen😁
Bis dahin…Saludos✌🏽

 

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