Caye Caulker – GO SLOW!!

Es war unsere erste Grenzüberschreitung auf dem Landweg auf unserer Weltreise. Ich mache mir vor einer Grenzüberschreitung immer ein bischen Sorgen. Erstens, weil Grenzbeamte meistens grimmig und sehr ernst sind und zweitens, weil ich meine Drohne Heinmück dabei habe. Sarah ist da eher der entspannter Part🤷‍
Der Busfahrer stoppte an der Grenze auf mexikanischer Seite, erklärte uns das wir ausreisen, dann in Belize wieder einreisen müssen und hinter dem Grenzzaun wieder in den Bus steigen können. Gesagt, getan. Das ganze verlief total easy. Die Grenzbeamten waren alle total nett und für Heinmück hat sich auch niemand interessiert. Da waren wir also in Belize. Einem kleinen Land in Mittelamerika zwischen Mexiko und Guatemala. Belize ist übrigens das einzige Land in Mittelamerika in dem Englisch die offizielle Amtssprache ist👆

Wieder in den Bus eingestiegen ging die Fahrt bis in die ehemalige Hauptstadt Belize-City. Das spektakuläre an der Fahrt. Alles ist grün…Einfach nur grün, egal wo man hinschaut. Als wir ankamen, haben wir übrigens schon ca. das halbe Land durchfahren, so klein ist es🤗 Leider hat der Bus etwas länger gebraucht als gedacht (Ausreise, Einreise etc.), was zufolge hatte das wir nach Ankunft in Belize City unsere Backpacks auf den Rücken schmeißen und unsere Beine in die Hand nehmen mussten. Das letzte Wassertaxi zu unserem Zielort Caye Caulker fuhr nämlich in 15 Minuten und es waren 5 Blocks bis zum Pier😲. Wir kamen völlig fertig an und genau hinter uns wurden die Türen geschlossen. Glück gehabt🤣 In einem total überfüllten Speedboot ging es dann auf die Mini Insel Caye Caulker. Eine von vielen Inseln vor dem Belize Barrier Reef. Das zweitgrößte Korallenriff der Welt nach dem in Australien. Dort haben wir natürlich einen Schnorchelausflug gemacht. Dazu hier mehr.

Auf der Insel läuft alles sehr langsam und Hektik gibt es hier auch keine. Damit wird man auch sofort begrüßt wenn man einen Fuß auf die Insel setzt. „GO SLOW“ das Motto der Insel. Man wird auch regelmäßig daran erinnert sobald man etwas schneller geht🤣
Wir beide haben den Rythmus sofort angenommen. Wir haben ja schon in unserem Holbox Beitrag erzählt, dass Inseln für uns etwas besonderes sind.

Diese Insel war sehr besonders. Aus geplanten drei wurden sieben Nächte🤣
Allerdings lag es wohl auch daran, dass wir mit unserem Guesthouse sehr zufrieden waren und nette Leute kennengelernt haben. Am ersten Abend auf der Insel stand der Superbowl an. Wir haben beide keine Ahnung von diesem Sport, aber man kommt nicht drumrum, da es überall gezeigt wird.

Nach dem Sonnenuntergang am Split, sind wir dann in die Sports Bar. Ach kurz noch zum Split. Split, weil die Insel 1971 durch einen Hurrikan in zwei geteilt wurde. Seitdem gibt es eine Nord,- und eine Südinsel. Sieht irgendwie komisch aus wenn man dort steht😀


Wo war ich stehen geblieben??

Ah Sports Bar…Wir haben uns natürlich direkt einen Bucket voller Bier bestellt. Dann bekommt man nämlich sieben Bier zum Preis von sechs. Wie alten Sparfüchse🤣
In der Bar waren viele Football begeisterte Amerikaner. Jeder zweite fragte, für welches Team wir wären. Wir haben uns dann erklären lassen das die meisten für den Underdog sind. Wir jubelten einfach mit und tranken drei weitere Buckets🤷‍. Ein feuchtfröhlicher Abend.
Nach den ersten beiden Nächten in einem schönen aber doch relativ lautem Hostel sind wir dann in ein tolles Guesthouse gezogen. Es hatte nur fünf Zimmer und dementsprechend hatte man seine Ruhe.


An diesem Abend haben wir uns dann auch noch verabredet. Über das Internet😲🤣
Ein anderes Pärchen welches kurz nach uns auf Weltreise aufgebrochen ist, ist heute auf der Insel angekommen. Wir haben schon öfter mal über Instagram kommuniziert, aber irgendwie waren wir immer an einem anderem Ort in Mexiko. An diesem Abend haben wir uns auf ein Bier verabredet. Natürlich endete der Abend in der Sports Bar und es wurde mehr als ein Bier. Es waren bestimmt drölf🤦‍🤣Auch ein Pärchen aus Trier und ein paar Kanadier haben sich auch noch dazu gesellt🍻

So entwickelte es sich, dass wir jeden Abend mit dem anderen weltreisenden Pärchen biertrinkend über unsere Reisen sprachen😀
Die Insel ist wie gesagt total gechillt und alles läuft hier etwas anders. Also haben wir eigentlich nicht viel gemacht außer relaxed, geschnorchelt und uns gesonnt. Beim schnorcheln sieht man sogar hier an der Küste spannende Dinge. Die Unterwasserwelt hier ist genial. Mittagessen waren wir übrigens immer an einem Grill auf der einzigen Hauptstraße der Insel. Hier stehen einfach zwei Grills, ein paar Plastikstühle und Plastiktische. Ganz gechillt und…Go slow✌🏽


Irgendwann mussten wir uns einen Ruck geben und uns entscheiden die Insel zu verlassen, sonst wären wir wahrscheinlich vier Wochen geblieben🤣Am letzten Abend haben wir noch einen Lobster gegessen, dafür ist die Insel nämlich bekannt und er ist sogar relativ günstig im Gegensatz zu fast allem anderen auf dieser Insel😀
Am nächsten Morgen ging es also mit dem Wassertaxi zurück nach Belize City, um von dort aus den Bus nach San Ignacio zu nehmen. In Belize ist das Busfahren etwas anders als in Mexiko. Hier sind es ausrangierte amerikanische Schulbusse mit denen man durch’s Land fährt🤗. Auf jeden Fall ein Erlebnis und der Preis ist auch total OK.


Man kommt auch schnell mit einheimischen ins Gespräch. Alle sind verdammt nett und heißen einen in ihrem Land willkommen.


Nachdem wir in San Ignacio angekommen sind, haben wir gesehen das eine Band ihr Equipment aufgebaut hat. An dem Abend wurde der Valentinsday vorgefeiert, weil er in diesem Jahr auf einen Wochentag fällt. Der Valentinsday scheint in Mittelamerika groß gefeiert zu werden. Es war übrigens eine Live Band welche hier spielte und die Musik war echt gut. Wir genossen die Musik und waren fasziniert wie die Belizianer feiern und die Fußgängerzone zur Tanzfläche machten.
Hier in San Ignacio haben wir noch die Mayastätte Cahal Pech besucht. Man kann sie zu Fuß vom Zentrum aus besuchen. Eigentlich kein Problem, wenn man nicht wie wir um 12Uhr mittags losgeht und bei gefühlten 40° den steilsten Berg den wir je hochgelaufen sind hochlaufen muss🤣


Aber es hat sich wirklich gelohnt.

Cahal Pech

Nach zehn Tagen in Belize wollten wir neues sehen und Beschäftigten uns mit dem Grenzübergang nach Guatemala. Dazu dann wie immer bald mehr…

Und nicht vergessen den Blogbeitrag vom Belize Barrier Reef
Saludos✌🏽

 

Es folgen noch ein paar Bilder :

Resteverwertung auf Caye Caulker

 

 

Ein ganz normaler Montag auf Caye Caulker

 

San Ignacio Belize

 

Streetart in San Ignacio

 

Wir lieben Märkte 🙂

 

In Belize gibt es die Applebanana, die tatsächlich nach Apfel schmeckt.

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