Lanquin & Semuc Champey

Relativ spontan haben wir uns dazu entschieden in die Berge Guatemalas zu reisen.
Lanquin ist der Ausgangsort für einen Besuch im Nationalpark Semuc Champey.

Wir haben uns online eine Unterkunft gebucht. Ein kleines Bungalow am Dschungelrand mit Infinitipool und netter Aussicht – und das gerade einmal für 17€ die Nacht, für beide💪

Unser kleines aber feines Bungalow in den Bergen Guatemalas

Das die Fahrt von Flores nach Lanquin anstrengend wird, kann man sich denken wenn man sieht, dass man für knapp 250Km ca.8 Stunden braucht. Die Straßen Guatemalas sind nämlich nicht die besten und sie sind bei weitem nicht alle geteert.

Wie überall in Guatemala, wird das Gepäck auf dem Dach verstaut.

Nach 8 Stunden in einem Minivan sind wir tatsächlich in Lanquin angekommen. Vom zentralen Platz mitten im Ort wurden wir dann von unserem Hostel mit einem netten Jeep abgeholt. Aber nicht auf der Rücksitzbank…Nein, sondern wie ganz traditionell hier im Ort, stehend auf der Ladefläche. Da hier wirklich keine Straße geteert ist und der Fahrer auch kein Schlagloch auslässt, muss man sich ganz schön festhalten um nicht aus dem Auto zu fallen.


Wir haben uns sofort in die Unterkunft verliebt. Alle waren total nett und herzlich. Eine große Familie. Aus geplanten drei Nächten, sind es hier vier Nächte geworden. Das lag aber auch daran, dass wir hier viele nette Menschen kennengelernt haben und Abends zusammen saßen, Bier und polnischen Likör tranken, uns Kartentricks zeigten und viel lachten. Es waren Tomek und Raffael aus Polen, Tarryn aus Südafrika und Raymen aus Holland die uns den Aufenthalt versüßten. Auch das deutsche Weltreisenden Pärchen aus Belize ist nach unserer zweiten Nacht hier angekommen🤗✌🏽


Am ersten morgen haben wir dann erstmal die Ruhe am Pool genossen und mussten uns diesen nur mir einem anderen Pärchen teilen. Die meisten Leuten sind nämlich tagsüber auf irgendwelchen Ausflügen unterwegs😀

Hostal Vista Verde. Eine klare Empfehlung.

Dazu haben wir uns dann auch für den nächsten Tag entschieden. Auf eigene Faust nach Semuc Champey. Das ist nämlich wieder günstiger als als eine Tour zu buchen, obwohl die in Guatemala sehr günstig sind. Die Tour wollten wir sowieso nicht buchen, da man in dieser auch Höhlen besucht. Diese sind dunkel und man muss dort im Dunkeln schwimmen. Die Kombination aus Wasser und Dunkelheit ist nicht so unsere, daher wollten wir eh nicht in die Höhlen. Allerdings waren alle die dort waren begeistert. Wenn ihr also mal in Guatemala seid und mit Höhlen kein Problem habt, macht es. Es soll sich sehr lohnen💪

Eine halbe Stunde ca. dauert die Fahrt von Lanquin in den Nationalpark Semuc Champey. Wieder einmal stehend auf der Ladefläche eines Pickups geht es in die Berge durch sehr einfache Dörfer, Kakao,- und Kaffeeplantagen auf staubigen Sandstraßen. Die Aussicht war teilweise der Wahnsinn.


In Nationalpark angekommen machten wir uns erst auf die für uns anstrengendste Etappe. Hoch auf den Viewpoint. Eine halbe Stunde ging es Bergauf, teilweise auf steilen Treppen. Der Weg hat sich aber total gelohnt. Die Aussicht war gigantisch.

Danach sind wir runter in die natürlichen türkisfarbenen Becken. Das war eine verdiente Abkühlung. Auf dem Rückweg sind wir noch vorbei an reißenden Strömungen auf dem Fluss und auch an einem Wasserfall. Nach einer Wanderung durch dichtes grün, vielen großen Spinnennetzen zum Glück ohne Spinnen, sind wir dann irgendwann wieder am Ausgang angekommen. Sind ganze 12Km geworden💪

 


Das mussten wir dann Abends mir Bierchen feiern🤣
Ach übrigens hatte diese Unterkunft nur Strom von 18-24Uhr. Den Rest des Tages war nix mit Power und auch kein warm Wasser. Geht alles wenn man möchte.

Am Tag vor unserer Abreise wurden wir von der Hostelbesitzerin zum Mittagessen eingeladen. Grund dafür war das das Hostel an dem Tag 2 jährigen Geburtstag feierte. Die Besitzerin – eine richtige Maya zeremonierte vorher noch ein Gebet und wir haben alle zusammen gegessen. Eine nette Geste. In Deutschland kaum vorstellbar🤷‍

Wir organisierten noch unsere Weiterreise, welche am nächsten Morgen um 8Uhr losging.
Eins können wir vorab sagen. Die Fahrt war seeeehr anstrengend und wir kamen in eine leicht beunruhigende Situation.

Dazu im nächsten Beitrag mehr…

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