„Oh wie schön ist Panama“

Von Puerto Viejo in Costa Rica ging es mit dem Linienbus an die Grenze zu Panama nach Sixaola. Dort geht man dann in ein kleines Büro, zahlt die Ausreisegebühr von 9 US$, geht mit der Quittung zu den Grenzbeamten und bekommt einen Ausreisestempel. Anschließend geht es zu Fuß über eine Fußgängerbrücke und überquert den Grenzfluß zwischen Costa Rica und Panama.

Drüben angekommen findet man erstmal kein Büro und sich einen Einreisestempel zu holen. Man muss nämlich nach rechts in eine Straße einbiegen und dort findet man dann die Grenzbeamten Panamas. Die waren übrigens die bisher strengsten. Bevor man den Reisepass auf die Theke legt wird erstmal direkt das Ausreise,- bzw. Weiterreiseticket verlangt. Wir wussten das natürlich und hatten eins. Dann mussten wir noch unsere Fingerabdrücke abgeben und dann gab es den Stempel. Unsere Fingerabdrücke haben wir bisher noch an keiner Grenze abgeben müssen. Das ist wohl der Einfluss der USA. Dies merkt man auch an der Währung Panamas. Den Balboa, so heißt die Landeswährung gibt es nur in Münzform. Somit wird hier quasi ausschließlich mit dem US$ bezahlt. Die beiden Währungen haben 1:1 den gleichen Wert.

Hier warten wir in Almirante auf das Wassertaxi

Nachdem wir also eingereist sind, ging es sofort Richtung Wasser, um auf eine der Inseln zu fahren. In einem kleinen Boot fuhren wir mit ein paar anderen Touristen erstmal auf die Hauptinsel, die Isla Colon. Danach ging es nochmal ca. 10 Minuten auf die Insel Bastimentos. Eine gar nicht mal so kleine Insel. Allerdings gibt es nur einen Hauptweg, dort befinden sich Geschäfte, Restaurantes, Hostels und Hotels. Der Rest der Insel ist grün. Straßen und Autos gibt es nicht. Hier haben wir uns drei Nächte in einem Hostel eingemietet.

Unser neues Haustier 🙂

Doppelzimmer und…Jetzt kommts…Mit eigenem Bad. Das gibt es in Mittelamerika nämlich nicht überall und wenn doch dann ist es spürbar teurer. Wir haben aber auch kein Problem uns die Kloschüssel mit anderen Menschen zu teilen. Manchmal ist es dann doch ganz nett mal eine für sich alleine zu haben. Das sind dann auch übrigens so die Kleinigkeiten, welche einem auf so einer Reise auffallen. Es gibt noch einige mehr. Ich denke wir schreiben darüber mal einen separaten Blogbeitrag.

Leider wollte das Wetter die ersten Tage nicht so wie wir wollten. Man kann ja viel beeinflussen, dass Wetter leider nicht. So bin ich am nächsten Tag einfach mal „zu Hause“ geblieben, während Sarah mit unserem Besuch aus Deutschland auf die Nachbarinsel gefahren ist, um einen Strand zu besuchen. Denen dreien hat es gut gefallen. Mir auch, ich konnte einfach mal entspannen. Ich meine Sarah und ich hängen seit mittlerweile 15 Wochen aufeinander. Wir sind selbst erstaunt das sich noch keiner strafbar gemacht hat.

Mittlerweile ein alltägliches Bild 😀

Am zweiten Tag auf der Insel haben wir beschlossen einen Ausflug auf dem Wasser zu machen. Der Kapitän warb mit mehreren Stops zum schnorcheln und einen auf einer unbewohnten Insel. Diese war tatsächlich schön.

Zapatilla Island

 

Zapatilla Island

Beim schnorcheln gab es leider nicht viel zu sehen.Wir haben uns schon gedacht, dass wir hier nicht so viel sehen wie z.B. bei unserem Trip zum Belize Barrier Reef. Ein bischen mehr hätten wir dann doch erwartet.

Dafür war aber die Landschaft mit ihren Mangroveninseln total schön. Heinmück kam auch mal wieder zum Einsatz und fand die Gegend auch super.

Die Abende verbrachten wir übrigens mit UNO spielen und Bier trinken. Nach den drei Nächten auf Bastimentos sind wir dann rüber auf die Hauptinsel, die Isla Colon. Dort ist es schon etwas belebter und es gibt mehr von allem. So reiht sich dort ein Supermarkt neben den anderen und es gibt Lokale welche mit Bier für 1US$ warben. Ganz nach unserem Geschmack. Hier waren wir zwei Nächte und haben die Tage sehr ruhig gestaltet. Während unser Besuch mal einen Strandtag einlegte, chillten wir den ganzen Tag im Hostel. Direkt am Wasser in Schaukelstühlen. Das schont zwischendurch mal den Geldbeutel, gibt einem Zeit um ein paar Dinge zu erledigen und manchmal brauchen wir auch einfach mal einen „Chilltag“.

Dann hieß es auch schon wieder Sachen packen. Die Reise geht weiter. Nächster Halt ist in den Bergen von Panama.

Von dort dann wie immer bald mehr. Saludos

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