Boquete – In den Bergen Panamas

Die Anfahrt in die Berge Panamas ist relativ easy. Ganz entspannt um halb Zehn morgens haben wir uns am Pier getroffen und erstmal wieder das Boot auf’s Festland nach Almirante genommen. Dort angekommen wurden wir natürlich gleich von mehreren Leuten angesprochen, welche uns nach Boquete fahren wollten. Einer bot uns an für 15US$ zu fahren. Das fanden wir einen fairen Preis. Normalerweise wollten wir mit öffentlichen Verkersmitteln fahren. Dann hätten wir einmal umsteigen müssen und es hätte wohl länger gedauert. Allerdings hätten wir ca. 3€ p.P gespart. Aber was soll der Geiz. Naja fast wären wir doch noch mit den öffentlichen gefahren, da uns der Fahrer lange hat warten lassen, weil er das Auto natürlich voll bekommen wollte. Nach einer guten Stunde ging es dann aber doch los. Mit zehn Personen sind wir dann losgerollt. Vier Stunden dauerte die Fahrt und wir waren in Boquete.

Ein kleiner ruhiger und vorallem verdammt warmer Ort. Wir dachten es wäre dort kälter, aber Nachts hat man es dann doch gemerkt. Unser Hostel hat uns super gefallen und wir hatten es mal wieder fast für uns alleine. Perfekt. Sarah und Nina entschieden sich eine Kaffeeplantage zu besuchen, welche sich wirklich total gelohnt hat.

Sie haben eine Menge über den Prozess des Kaffeeanbaus gelernt. Und wusstet ihr das einer der teuersten Kaffeesorten aus Panama kommt? Wir wussten es jedenfalls nicht. Er kommt sogar aus Boquete, also aus diesem Ort über den ich hier schreibe.

 

 

Lior und ich hatten nicht so Lust und verbrachten den Vormittag im Hostel und in der kleinen Stadt.  Mittags sind wir dann nach Caldera gefahren. Dort gibt es einen Fluß mit heißen Quellen. Mit mit einem alten Schulbus sind wir in Richtung David gefahren. Aussteigen mussten wir auf der „Autobahn“ an einer Kreuzung um von dort aus einen Minibus in Richtung Caldera zu nehmen.

 

Dann mussten wir noch ca. 40 Minuten laufen. Die Landschaft entschädigt das man bei ca. 31° durch die Sonne läuft. Auf dem Weg dachten wir uns nur, dass wir eigentlich kalte statt heiße Quellen bräuchten.

Da die Quellen auf einem Privatgrundstück liegen, muss man nochmal 2 US$ für den Eintritt zahlen. Dort waren wir nun und wir müssen sagen…Cool. man geht in den Fluß und man hat mehrere Stellen wo warmes und teilweise wirklich heißes Wasser aus dem Boden kommt.

Phänomenal…Es waren schließlich unsere ersten heißen Quellen. Wir planschten also ein wenig in dem Fluß und unterhielten uns mit einer netten Panamaerin. Leider hat es nach einer guten Stunde angefangen zu donnern. Also machten wir uns langsam auf den Rückweg, ca. 40Minuten zurück bis in den kleinen Ort mit Bushaltestelle. Wir hätten eine Stunde auf den Bus warten müssen. Das ist natürlich doof. Also mussten wir unsere per Anhalter Daumen raus Künste demonstrieren. Das erste Auto hielt an und nahm uns mit. Ein nettes junges Pärchen. Sie mussten nur noch kurz die Rückbank aufräumen und wir vier konnten es uns gemütlich machen. Bis zu der Kreuzung auf der „Autobahn“ haben sie uns mitgenommen. Wir haben uns also das Geld für die erste Busfahrt und Zeit gespart, da wir nicht auf den Bus warten mussten. Ich schreibe übrigens „Autobahn“ weil das hier nicht wirklich eine Autobahn, sondern eher eine zweispurige Schnellstraße ist.

Als wir wieder im Hostel waren mussten wir auch schon wieder unsere Sachen packen. Es geht weiter…Wieder an die Pazifikküste.

Eins vorab, dies wird die Busfahrt mit den meisten umstiegen.

Bald mehr dazu. Saludos de Panama

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