Playa Venao – Einsam am Pazifik!

Playa Venao, ein Ort an dem es quasi nichts gibt und ja, es war bisher die Busfahrt mit den meisten Umstiegen. Wir haben nämlich in Boquete den 8 Uhr Bus in Richtung David genommen.

Diese Strecke fährt man in einem alten, ausrangierten, gelben, amerikanischen Schulbus und dauert ca. eine Stunde. Von dort aus haben wir einen sehr modernen Reisebus bekommen welcher eigentlich nach Panama City fährt. Wir sind aber nach ca. drei Stunden einfach mal wieder an einer Kreuzung, an der sich zwei Autobahnen treffen ausgestiegen, um dort auf den nächsten Bus zu warten. Bei uns könnte man es übrigens Autobahnkreuz nennen. Fünf Minuten später kam auch schon der Bus in den nächsten Ort Chitré. Ein Minibus für ca. 20 Fahrgäste, natürlich fast voll und wir waren nicht die einzigen mit Gepäck. Naja zwei Backpacks noch irgendwo zwischen gestopft und die anderen beiden zwischen Fahrer und Beifahrer gelegt. Passt. Hier saßen wir ca. eine Stunde im Van. Dann ging das Spielchen von vorne los. Aussteigen, Backpack schnappen und gucken wo der nächste Bus in den nächsten Ort fährt. Auch hier lief wieder alles perfekt. Ein Bus von Chitré nach Las Tablas. Wieder ein Minivan, wieder ca. eine Stunde. Das gleiche wiederholte sich in Las Tablas. Dort nahmen wir einen Bus nach Pedasí. Das war der Ort in den wir wollten. Also Playa Venao gehört zu Pedasi. Allerdings ist das nochmal ca. 40 Fahrminuten entfernt. Einen öffentlichen Bus gibt es, allerdings den letzten um 13:30Uhr. Wir hatten natürlich schon ca. 16 Uhr. Es gab noch einen Shuttle von einem anderen Hostel, den man nutzen konnte. Allerdings erst um 19 Uhr. Naja uns blieb nichts anderes übrig als auf diesen zu warten.

 

Nach also sechs Busverbindungen und 12 Stunden Reisezeit sind wir in unserem Hostel angekommen. Da das Hostel etwas abgelegen ist und weder ein Restaurant oder ein Supermarkt in der Nähe ist, haben wir uns noch mit Lebensmitteln für die nächsten drei Tage eingedeckt. Allerdings war die Küche so verdreckt, dass wir an dem Abend nichts mehr kochen wollten. Ein paar Bier machen es auch. Blöderweise saßen wir in Schaukelstühlen, quatschen mit anderen Reisenden und haben natürlich unseren Biervorrat für die ganzen drei Tage getrunken. Aber ein Hostel wäre kein Hostel, wenn es dort kein Bier geben würde.

Nach der ersten Nacht in einem 8-Bett Dorm wollten wir Frühstück machen. Die Küche sah noch schlimmer aus als am Vorabend. Wir sind echt nicht zimperlich, haben auch kein Problem damit mal ein Messer abzuspülen bevor man es benutzt, aber sowas geht gar nicht. Wir verstehen einfach nicht wie man sowas hinterlassen kann. Was hat deren Mutter denen Schweinen beigebracht.

Wir sind dann zur Rezeption und haben die Dame darauf angesprochen und ihr unsere Lage erklärt. Sie kann ja auch nichts dafür, hat sich aber meine gemachten Fotos angesehen und machte große Augen. Erstmal sagte sie, dass die Putzfrauen erst gegen Vormittag kommen. Vor ein oder zwei Jahren hätten wir wahrscheinlich nachgegeben, aber in diesem Moment ist diese Küche quasi wie das eigene zu Hause. Da wir so lange unterwegs sind und auf diese Küche angewiesen sind. Zumal auch wie gesagt kein Restaurant oder ähnliches in der Nähe ist. Wir haben die nette Dame also darum gebeten uns auszuchecken. Da hat sie uns angeboten sofort in eine Suite zu ziehen, als kostenloses Upgrade natürlich. Da sagt man natürlich nicht nein.

Ja da standen wir also in der Suite mit zweimeter Bett, erste Strandlage und eigener Küche. So lässt sich kochen und vorallem wohnen für 19€ die Nacht. Hier haben wir den ganzen Tag rumgechillt und entspannt. Wir finden nach inzwischen vier Monaten auf Reisen haben wir das verdient.

Wir haben übrigens die Zeit genutzt und über unsere Weiterreise nachgedacht und etwas geplant. Wir müssen uns dann doch mal ein paar Ziele setzen, sonst bleiben wir wieder irgendwo hängen. Dies kennen wir ja zu gut z.B. aus Caye Caulker oder Guatemala.

In den beiden Nächten hatten wir übrigens Besuch von Mr. Krabs und seinem Kind. Wir vermuten sie wohnen hier in der Suite und wir haben sie gestört. Sie kamen nämlich in beiden Nächten vorbei.

Nach zwei Nächten hier hatten wir genug von der Ruhe und machten uns auf. Auf zum nächsten Stop.

 

Auf zum letzten Stop in Panama.

Auf zum letzten Stop in Mittelamerika.

 

Dazu bald wie immer mehr. Saludos

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